Zensur betrifft nicht mehr nur das geschriebene Wort. In China wird der menschliche Körper selbst zur Datenquelle. Gesichtserkennung, Ganganalyse und das Social-Credit-System entscheiden darüber, ob man reisen, arbeiten oder existieren darf. Der chinesische Autor Zhang Xiamao, der aus China fliehen musste und sich aktuell im Stipendienprogramm „Writers in Exile“ des PEN Deutschland befindet, hat diese Thematik selbst erfahren und berichtet im Rahmen der diesjährigen Tage des Exils darüber bei der Veranstaltung.
Veranstaltet von: PEN Deutschland
Sprachen: Chinesisch, Deutsch, Englisch
Wo: Goethe-Universität Frankfurt, Campus Westend, IG-Farben-Haus/Raum IG 311, Frankfurt am Main
Vortrag und Gespräch
Eintritt frei
Anmeldung unter info@pen-deutschland.de, 06151 23120
Tage des Exils Frankfurt
Vom 20. August bis 6. September 2026 finden zum zweiten Mal die Tage des Exils der Körber-Stiftung in Frankfurt am Main statt, in Kooperation mit dem Deutschen Exilarchiv 1933-1945 der Deutschen Nationalbibliothek. In 50 Veranstaltungen in der ganzen Stadt laden Theater, Kinos, Museen, private Initiativen und Vereine, städtische Einrichtungen und Stiftungen dazu ein, sich auf vielfältige Weise mit dem Thema Exil auseinanderzusetzen. Das facettenreiche Programm macht Frankfurt als Ort der Erinnerung und der Verständigung über Verfolgung, Flucht und Exil in Gegenwart und Vergangenheit an insgesamt 26 Orten erfahrbar.










