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FÜR DIE FREIHEIT DES WORTES

Foto und ©: PEN Deutschland/KI-generiert

Tage des Exils Frankfurt – “Biometrische Diktatur: Wenn der Körper zum Ausweis wird” – Vortrag und Gespräch mit Zhang Xiaomao

30.07.2026
Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Tage des Exils“ in Frankfurt lädt PEN Deutschland am 31.8.2026 zu einer Lesung mit begleitendem Gespräch unter dem Titel „Biometrische Diktatur: Wenn der Körper zum Ausweis wird“ ein. Im Fokus: das Überwachungs- und Kontrollsystem in China.
Orwells fiktiver Warnung „Big Brother is watching you“ ist im Zuge der digitalen Revolution längst die reale Bedrohung „Big Data is scotching you“ erwachsen. Tatsächlich kann angesichts der unersättlichen Informationsgier autokratischer oder diktatorischer Staaten die Existenz eines Bürgers im Handstreich zunichtegemacht werden. In China ist dies gängige Praxis. Neben Kommunikations-, Finanz- und Bewegungsdaten werden dort auch exzessiv biometrische Daten erfasst und genutzt: von Gesichtern, Körperhaltungen, Gangarten, Iris, Fingerabdrücken und DNA. Die Konzentration solcher Informationen heben die Anonymität des Einzelnen im öffentlichen Raum nahezu komplett auf.
In der Veranstaltung des PEN-Deutschland berichten die chinesischen Autoren Tienchi Martin-Liao und Zhang Xiaomao über das Ausmaß dieser Auswüchse in der Volksrepublik. Moderiert wird der Abend von PEN-Vizepräsidentin Astrid Vehstedt.
Über Aufnahme der Lesung in Ihren Veranstaltungskalender würden wir uns freuen. Gern heißen wir Sie an dem Tag auch zu Interviews mit den Teilnehmern willkommen.

Veranstaltet von: PEN Deutschland
Sprachen: Chinesisch, Deutsch, Englisch

Wann: Mo, 31. Aug 2026 18:00 Uhr
Wo: Goethe-Universität Frankfurt, Campus Westend, IG-Farben-Haus/Raum IG 311, Frankfurt am Main
Vortrag und Gespräch

Eintritt frei
Anmeldung unter info@pen-deutschland.de, 06151 23120

Tage des Exils Frankfurt

Vom 20. August bis 6. September 2026 finden zum zweiten Mal die Tage des Exils der Körber-Stiftung in Frankfurt am Main statt, in Kooperation mit dem Deutschen Exilarchiv 1933-1945 der Deutschen Nationalbibliothek. In 50 Veranstaltungen in der ganzen Stadt laden Theater, Kinos, Museen, private Initiativen und Vereine, städtische Einrichtungen und Stiftungen dazu ein, sich auf vielfältige Weise mit dem Thema Exil auseinanderzusetzen. Das facettenreiche Programm macht Frankfurt als Ort der Erinnerung und der Verständigung über Verfolgung, Flucht und Exil in Gegenwart und Vergangenheit an insgesamt 26 Orten erfahrbar.

Zum Veranstaltungsprogramm

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