PEN Deutschland spricht mit Friedensnobelpreisträger Aleś Bialatski auf der Frankfurter Buchmesse über die Lage belarussischer Autoren
Pressemitteilung, Darmstadt, 23.9.2026. Der Markt entscheidet üblicherweise über Wohl und Wehe eines literarischen Werkes. Nicht so in Belarus. Dort ist es das Informationsministerium unter seinem neuen Leiter Dmitry Zhuk, das unabhängig von der Nachfrage bestimmt, welches Druckerzeugnis überhaupt im Land erscheinen darf. Literaten, deren Texte nach Ansicht der Behörde „Informationen und/oder Materialien enthalten, deren Verbreitung den nationalen Interessen der Republik Belarus schaden könnte“, sehen sich Verfolgung, Inhaftierung oder Vertreibung ausgesetzt.
In einer Veranstaltung des PEN Deutschland im Rahmen der Frankfurter Buchmesse berichten drei Dissidenten über die aktuelle Situation in Belarus, dem Land, das sie gezwungen waren zu verlassen: Der Friedensnobelpreisträger Aleś Bialatski, die Präsidentin des PEN Belarus im Exil, Taciana Niadbaj, sowie der Menschenrechtsanwalt und Schriftsteller Maksim Znak gewähren Einblick in eine kulturelle Sphäre, die von demokratischen und freiheitsrechtlichen Parametern entkoppelt ist.
Sollten Sie ein Interview mit einem oder mehreren der Teilnehmer planen, bitten wir um zeitnahe Kontaktaufnahme.
- Titel: Verbot, Verfolgung, Haft: Repression von kritischer Literatur und Menschenrechten in Belarus
- Teilnehmer: Aleś Bialatski, Literaturwissenschaftler, Friedensnobelpreisträger; Taciana Niadbaj, Dichterin, Präsidentin PEN Belarus; Maksim Znak, Schriftsteller, Menschrechtsanwalt; Astrid Vehstedt, Vizepräsidentin PEN Deutschland, Writers-in-Exile-Beauftragte (Moderatorin)
- Datum/Uhrzeit: So., 11.10.2026, 10-11 Uhr
- Ort: Halle 3.0, Inspiration Stage
- Sprache: Belarussisch/Deutsch
Kontakt:
Steven Thomsen | PEN Deutschland | Fiedlerweg 20 | 64287 Darmstadt | 06151-23120 | presse@pen-deutschland.de










