Dresden. Mitglieder der Regionalgruppe Leipzig im PEN Deutschland trafen sich am Dienstag (2.6.2026) mit dem Sächsischen Staatsminister für Kultus Konrad Clemens (CDU) in Dresden. In dem einstündigen Gespräch wurde eine stärkere Partnerschaft von Schriftstellern und Pädagogen im sächsischen Bildungsbereich ausgelotet. „Unser Anliegen war und ist, den PEN und dessen Grundanliegen des ungehinderten Denkens und des freien Wortes im Freistaat Sachsen unter jungen Menschen wirksamer werden zu lassen“, sagte nach dem Gespräch Benedikt Dyrlich, Präsidiumsmitglied und 1. Sprecher der Gruppe Leipzig im PEN Deutschland. Diesem Wunsch hat sich der sächsische Kultusminister angeschlossen: „Das freie Wort und die Freiheit des Denkens sind Grundlagen unserer demokratischen Gesellschaft. Es ist wichtig, junge Menschen früh für diese Werte zu sensibilisieren und ihnen Räume für Austausch, Debatte und kreatives Schreiben zu eröffnen. Die Zusammenarbeit des PEN mit Schulen kann dazu einen wertvollen Beitrag leisten.“
In diesem Sinne wird der Staatsminister die Schirmherrschaft über einen „Tag des freien Wortes“ im Frühjahr des kommenden Jahres übernehmen, den Autorinnen und Autoren mit Stipendiaten des PEN Deutschland an drei Gymnasien des Freistaates ausrichten werden, sozusagen als Auftakt der PEN-Jahrestagung Ende Juni 2027 in Leipzig. Weitere Vorhaben und Anliegen wurden besprochen, so die Einbeziehung von Autoren in den Schulunterricht. Auch soll ein sächsisches Mitglied des PEN Deutschland an der Reform der Lehrpläne mitwirken.
Auf dem Foto von rechts: Kristina Daniels, Andrea O´Brien, Staatsminister Konrad Clemens, Benedikt Dyrlich, Michael Grisko und Hans-Peter Lühr. Foto: PEN Deutschland










