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FÜR DIE FREIHEIT DES WORTES

Tsitsi Dangarembga Foto: © Mateusz Żaboklicki

Vertagt: Friedenspreisträgerin Tsitsi Dangarembga im August vor Gericht in Simbabwe – Der deutsche PEN fordert die Einstellung des Verfahrens

27.06.2022

Pressemitteilung, Darmstadt, 27.6.2022. Zusammen mit Julie Barnes hatte Tsitsi Dangarembga am 31. Juli 2020 gegen Korruption, für eine Reform der Institutionen des Landes und für die Freilassung von Journalisten demonstriert – nichts, was in irgendeiner Weise gegen geltende Gesetze in Simbabwe verstoßen würde. Dennoch wurden beide Frauen vor Gericht zitiert. Die Anklage lautet auf Teilnahme an einer Versammlung mit der Absicht, zu öffentlicher Gewalt, Landfriedensbruch und Bigotterie aufzurufen. Zudem sollen sie gegen die geltenden Coronamaßnahmen verstoßen haben.

Am heutigen Verhandlungstag konnte Tsitsi Dangarembga aus gesundheitlichen Gründen nicht erscheinen. Wie es weitergeht, soll am nächsten Prozesstag, am 4. August, entschieden werden.

Der deutsche PEN fordert erneut die Einstellung des Verfahrens gegen beide Frauen und das Recht auf freie Meinungsäußerung, auch in Simbabwe.

Für das PEN-Zentrum Deutschland

Cornelia Zetzsche
Vizepräsidentin/ Writers in Prison Beauftragte

 

Pressekontakt:
Felix Hille
PEN-Zentrum Deutschland e.V., Fiedlerweg 20, 64287 Darmstadt
Tel.: 06151/627 08 23; Mobil: 0157/31382637; Fax.: 06151/293414
E-Mail: f.hille@pen-deutschland.de

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