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FÜR DIE FREIHEIT DES WORTES

Behnaz Amani Foto: privat
Iranische Exilschriftstellerin Behnaz Amani Foto: privat

PEN America fordert Verlängerung der Untersuchungsmission im Iran

20.03.2024

PEN America setzt sich gemeinsam mit einer Koalition aus iranischen und internationalen Menschenrechtsorganisationen dafür ein, dass das Mandat der Unabhängigen Internationalen Untersuchungsmission zum Islamischen Staat Iran (FFMI) durch den UN-Menschenrechtsrat (UNHRC) verlängert wird. Die FFMI hat in ihrem ersten Bericht vom 8. März schwere Menschenrechtsverletzungen durch iranische Behörden seit Beginn der “Woman Life Freedom”-Bewegung im September 2022 dokumentiert. Die Koalition fordert ebenfalls die Erneuerung des Mandats des UN-Sonderberichterstatters für Menschenrechte im Iran, um die Förderung und den Schutz der Menschenrechte im Iran zu gewährleisten.

Karin Deutsch Karlekar, Direktorin des PEN America-Programms für gefährdete Schriftsteller, betonte die Notwendigkeit, das brutale Vorgehen der iranischen Regierung gegen Personen zu beenden, die sich gegen die Regierung aussprechen. Sie wies darauf hin, dass schon einfache Handlungen wie das Schreiben eines Gedichts oder das Posten auf Instagram zu langen Gefängnisstrafen führen können, was auf eine tiefe Kluft zwischen Regierung und Bevölkerung hinweist.

PEN America hat zwei ins Exil geflohene iranische Dissidenten nach Genf eingeladen, um die Advocacy-Arbeit während der UNHRC-Sitzungen zu unterstützen. Zu ihnen zählt Behnaz Amani, Schriftstellerin, Dichterin sowie Writers-in-Exile-Stipendiatin des deutschen PEN. Amani floh im Februar dieses Jahres aus dem Iran, nachdem sie sich während der “Woman, Life, Freedom”-Bewegung für die Freilassung inhaftierter Studierender eingesetzt hatte, daraufhin selbst für zwei Monate ins Gefängnis musste und von ihrer Anstellung an der Azad Universität ausgeschlossen wurde.

Laut dem neuesten “Freedom To Write”-Index von PEN America wurden allein im Jahr 2022 mindestens 57 iranische Schriftsteller aufgrund ihrer Arbeit festgenommen, was den Iran zum zweitgrößten Inhaftierer von Schriftstellern weltweit nach China macht. PEN America setzt sich weiterhin für die sofortige Freilassung der inhaftierten iranischen Schriftstellerin, Menschenrechtsaktivistin und Preisträgerin des PEN/Barbey Freedom To Write Awards 2023, Narges Mohammadi, ein, die am 10. Dezember 2023 in Abwesenheit mit dem Nobelpreis für Frieden ausgezeichnet wurde.

Den vollständigen Beitrag können Sie auf der Seite des PEN America nachlesen.

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