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FÜR DIE FREIHEIT DES WORTES

Astrid Vehstedt Foto: Jens Schumann

Neues von der Künstlersozialkasse

28.08.2024

Der digitale Wandel macht selbstverständlich auch vor einer Institution wie der Künstlersozialkasse nicht halt; ganz im Gegenteil: schon seit Jahren wurde eine Modernisierung der IT Strukturen umzusetzen versucht, die jedoch an den überraschenderweise mangelnden Kapazitäten einer der großen Player auf dem Markt scheiterte. Als Lösung wurde schließlich eine Angliederung der KSK an die “Knappschaft Bahn-See” gefunden. Für die KSK, die Versicherten oder die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ändert sich nichts. Auch der Standort in Wilhelmshaven bleibt unverändert. Tatsache ist, dass die “Knappschaft Bahn-See” wohl die einzige Einrichtung ist, welche die Künstlersozialkasse in ihr eigenes IT System integrieren kann. Die Umstellung bzw. der technische Umzug der KSK soll im Dezember 2024, spätestens aber im Januar 2025 abgeschlossen sein. Daher seitens der KSK die dringende Bitte an alle Versicherten, die Frist  zur Meldung des voraussichtlichen Arbeitseinkommens 2025 zum 01. Dezember 2024 nicht zu überschreiten.

Und hier noch ein paar erfreuliche Zahlen: die durchschnittlichen Einkommen der Berufsgruppe “Wort” sind seit 2021, wo der Einbruch durch die Pandemie auftrat, wieder stetig gestiegen. An der Spitze der Einkommen stehen “Öffentlichkeitsarbeit und Werbung”, im unteren Segment Sachbuchautor*innen. Autor*innen Belletristik halten sich im Mittelfeld mit einem Durchschnittseinkommen von 22.821€/Jahr für 2024. Die Zahlen basieren auf den jeweiligen Schätzungen zu Jahresbeginn.

Astrid Vehstedt
Beirätin in der KSK sowie Vizepräsidentin und Writers-in-Exile-Beauftragte des deutschen PEN

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