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Foto: UN Women/ Sayed Habib Bidell

Gemeinsames Statement zu Massenabschiebungen in Pakistan: Lebensgefahr für afghanische Schriftsteller und Medienschaffende

28. Mai 2025

Mehr als ein Dutzend internationale Organisationen, darunter PEN International, PEN Deutschland, Reporter ohne Grenzen und das Internationale Städtenetzwerk ICORN, fordern in einem gemeinsamen Statement die pakistanische Regierung auf, die massenhafte Abschiebung afghanischer Geflüchteter umgehend zu stoppen. Seit Inkrafttreten des sogenannten „Illegal Foreigners Repatriation Plan“ im Oktober 2023 wurden zehntausende Afghanen, darunter zahlreiche Autorinnen und Autoren, Journalisten, Künstlerinnen und Menschenrechtsverteidiger, gewaltsam zurückgeführt.

Diese Gruppen sind nach der Machtübernahme der Taliban besonders gefährdet: Ihnen drohen willkürliche Verhaftungen, Folter oder langjährige Haftstrafen allein aufgrund ihrer friedlichen Meinungsäußerung. Frauen und Mädchen sind zusätzlich systematischer Diskriminierung ausgesetzt, die von UN-Experten als „gender apartheid“ bezeichnet wird.

Die unterzeichnenden Organisationen appellieren nicht nur an Pakistan, die Abschiebungen sofort auszusetzen, sondern fordern auch die internationale Staatengemeinschaft auf, sichere Aufnahmewege für besonders bedrohte Afghaninnen und Afghanen zu schaffen.

Zum vollständigen Statement

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