UNTERSTÜTZEN SIE UNS
JETZT SPENDENFREUNDES- & FÖRDERKREIS
PEN Deutschland
  • PEN Deutschland
    • ÜBER DEN PEN
      • AKTUELLES
      • PEN-CHARTA
      • SATZUNG
      • Geschäftsordnung
      • Wahlordnung
      • Beitragsordnung
      • PEN WELTWEIT
      • REDEN | RESOLUTIONEN
      • PEN-GESCHICHTE
    • PERSONEN
      • GESCHÄFTSSTELLE
      • PRÄSIDIUM
      • MITGLIEDER
      • FREUNDE | FÖRDERER
    • PEN-PREISE
      • Hermann Kesten-Preis
      • Kurt Sigel-Lyrikpreis
    • PRESSE
    • STELLENANGEBOTE
  • WRITERS-IN-EXILE
    • Aktuelles
    • STIPENDIEN
      • AKTUELLE STIPENDIAT*INNEN
      • EHEMALIGE STIPENDIAT*INNEN
      • Elsbeth Wolffheim-Stipendium
    • VERANSTALTUNGEN
    • LITERATUR
  • WRITERS-IN-PRISON
    • AKTUELLES
    • Ehrenmitglieder
    • RAPID ACTION NETWORK
  • LITERARISCHES LEBEN
    • AKTUELLES
    • PEN Regionalgruppen
    • PLATZ FÜR LITERATUR
    • PUBLIKATIONEN
    • PODCAST

CURRENT PROJECT

Free All Words#FreeAllWords: International Text and Translation Fund of the European Writers‘ Council (EWC) gives a voice to authors from Belarus and Ukraine

freeallwords.com
WRITERS-IN-EXILE
WRITERS-IN-EXILE

Stipendiat*innen im Exil: Das Writers-in-Exile-Programm des PEN Deutschland auf Erfolgsspur

20. Dezember 2022

Pressemitteilung, Darmstadt, den 20. Dezember 2022.
„Trotz des turbulenten Jahres 2022 beim PEN Deutschland konnten wir in unserem wichtigen Programm Writers-in-Exile große Erfolge verbuchen“, resümiert Astrid Vehstedt, Vizepräsidentin des PEN und Beauftragte für dieses Programm.

Sie ist froh, dass mit dem seit Oktober agierenden Präsidium auch Ruhe für ihre Arbeit eingekehrt ist, zumal im Sommer das Bundesministerium für Kultur und Medien (BKM) eine Aufstockung der Stipendienplätze von 12 auf 15 zugesichert hat. Die Stipendiatinnen und Stipendiaten werden von Vehstedt sowie von mehreren Mitarbeitenden in der Geschäftsstelle des PEN in Darmstadt betreut.
2022 konnten sechs „Neue“ begrüßt werden: Stella Nyanzi und Kakwenza Rukirabashaija aus Uganda, Farhad Jahanbeighi aus dem Iran, Stella Gaitano aus dem Südsudan, Dmitri Vishnyou aus Belarus, Collen Kajokoto aus Zimbabwe sowie im Sonderprogramm Ukraine Evgenija Spashenko. Zusätzlich kam Pezhman Golchin aus dem Iran als Elsbeth-Wolffheim-Stipendiat der Stadt Darmstadt hinzu.

„Zu unserem Programm gehört die Betreuung von der Visa-Erstellung bis zur Wohnung“, erläutert die Vizepräsidentin. Doch gehört zum Gen von Literatinnen und Literaten auch das Kreative. Daher ermöglicht der PEN Deutschland Veranstaltungen und Publikationen. „Wir führten zahlreiche Veranstaltungen in Berlin, Hamburg, Magdeburg, Leipzig, Gotha, Düsseldorf, Frankfurt, Bonn und Kamen sowie in München durch, aber auch Online-Aktionen“, erinnert Vehstedt.

Außerdem erschienen die vom PEN in Auftrag gegebenen Publikationen „Leben aus dem Koffer“ von Şehbal Şenyurt Arınlı, „Halb Vogel bin ich, halb Baum“ mit Gedichten von Umar Abdul Nasser sowie das von Harald Roth herausgegebene Buch „Kein Land, nirgends? Flucht aus Deutschland, Flucht nach Deutschland.“ Weiterhin erschien eine Foto-Lyrik-Ausstellung über die Stipendiatinnen und Stipendiaten unter den Titel „Weil ich beschlossen habe, mich nie bezwingen zu lassen.“ Die im September 2022 vom Darmstädter Oberbürgermeister Jochen Partsch eröffnete Ausstellung des Berliner Fotografen Max Gödecke wird 2023 durch die Republik wandern.

Vizepräsidentin Vehstedt ist dankbar, dass ein enges und konstruktives Zusammenarbeiten mit dem Bundesministerium besteht. „Besonders der Gedankenaustausch am Stand des PEN auf der Frankfurter Buchmesse mit Kulturstaatsministerin Claudia Roth und unserem Stipendiaten Baktash Siawash über die Situation in Afghanistan ist mir in guter Erinnerung.“

Das Writers-in-Exile-Programm ist ein Stipendienprogramm für verfolgte Autorinnen und Autoren, das von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien finanziert wird. Seit 1999 sind mehr als sechzig Literatinnen und Literaten Stipendiaten dieses Exil-Programmes gewesen. Bis zu drei Jahre stellt das deutsche PEN-Zentrum verfolgten Autorinnen und Autoren eine möblierte Wohnung zur Verfügung, dazu ein monatliches Stipendium. Die Kolleginnen und Kollegen vom deutschen PEN bringen sie in Kontakt mit Verlegerinnen und Verlegern in ihrer Umgebung.

 

Pressekontakt:
PEN-Zentrum Deutschland e.V., Fiedlerweg 20, 64287 Darmstadt
Tel.: 06151/23 120; Fax.: 06151/293414
E-Mail: presse@pen-deutschland.de

 

Vorheriger Beitrag
IRAN BRENNT
PEN-Zentrum fordert ein Ende staatlicher Gewalt
Nächster Beitrag
Offener Brief an die Bundesaußenministerin Annalena Baerbock

VERANSTALTUNGEN

Leipziger Buchmesse 2026: Der Blick von außen auf Demokratie und Grundgesetz – Fragen an eine offene Gesellschaft

22. März 2026, 14:15 Uhr

Leipzig

Leipziger Buchmesse 2026: Von Ästhetik des Widerstands und schönen Literaturen

19. März 2026, 14 Uhr

Leipzig

“100 Jahre Lenz!” Veranstaltungen zum 100. Geburtstag von Siegfried Lenz in Rendsburg

17. März 2026

Rendsburg

“Nimm zwei Aspirin und leg dich hin…” – Literaturgespräche in Leverkusen

21.3.2026, 14 Uhr

Leverkusen

“Gespräche über Bäume. Gedichte zur Demokratie.” – Lesung in Mannheim

4. März 2026, 19 Uhr

Mannheim

ALLE VERANSTALTUNGEN
PEN Deutschland
PEN DEUTSCHLAND e.V.

Fiedlerweg 20
64287 Darmstadt

info@pen-deutschland.de
+49 (0)6151 – 23120
+49 (0)6151 – 293 414
Impressum
Datenschutz
Presse
Mitglieder
Freunde & Förderer
Beitrittserklärung
Spenden
Kontakt

© 2025 PEN DEUTSCHLAND e.V. | Alle Rechte vorbehalten.

Diese Website nutzt Cookies, um bestmögliche Funktionalität bieten zu können. Weitere Informationen erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.