Der Dichter und Aktivist Ariel Maceo Tellez verließ 2023 aufgrund von Bedrohungen und Verfolgung sein Heimatland Kuba. Über gefährliche Migrationsrouten in Nicaragua und Mexiko gelang er schließlich nach Deutschland, wo er aktuell Writers-in-Exile-Stipendiat des PEN Deutschland ist. Seine Gedichte lesen sich als flammende Anklage gegen die Staatsgewalt und Zustände in Kuba. Immer wieder tut sich in ihnen jedoch die tiefe Liebe zur Familie auf, die ein wenig Zärtlichkeit inmitten der rohen, vulgären Sprache des Autors aufkommen lässt. Eine Auswahl der Gedichte wurde von José F.A. Oliver ins Deutsche übertragen (2025, parasitenpresse).
Wann: 17. November um 19:00 Uhr
Wo: Ledenhof 3-5, 49074 Osnabrück
Moderation: Prof. Dr. Jenny Augustin & Studierende der Romanistik
Deutsch und Spanisch
Eintritt frei
Eine Veranstaltung des Instituts für Romanistik/Latinistik der Universität Osnabrück und des Literaturbüros Westniedersachsen
In Kooperation mit dem Writers-in-Exile-Programm des PEN Deutschland










