PEN Deutschland und das Land Hessen setzen ihre langjährige Zusammenarbeit zur Unterstützung der Freiheit des Wortes fort. Im Rahmen der Frankfurter Buchmesse 2026 unterzeichneten der hessische Minister für Wissenschaft und Forschung, Kunst und Kultur, Timon Gremmels, und Matthias Politycki, Präsident des PEN Deutschland, am 8. Oktober 2026 die neue Vereinbarung zum Hermann-Kesten-Preis.
Im Anschluss an die Unterzeichnung sprachen Kulturminister Gremmels, PEN-Präsident Matthias Politycki und PEN-Vizepräsident Najem Wali, Beauftragter für Writers in Prison, am PEN-Stand über die Bedeutung des Preises und das gemeinsame Engagement und die besonderen Verdienste um verfolgte Autoren im Sinne der Charta des Internationalen PEN. Darüber hinaus können mit der neuen Vereinbarung Persönlichkeiten ausgezeichnet werden, die durch ihr literarisches, journalistisches oder publizistisches Wirken in besonderer Weise zur Verwirklichung der in der Charta des Internationalen PEN niedergelegten Grundsätze beitragen.
Der nach dem Schriftsteller und langjährigen PEN-Präsidenten Hermann Kesten bleibt seinem ursprünglichen Anliegen treu. Mit der neuen Vereinbarung bekräftigen das Land Hessen und PEN Deutschland ihre Zusammenarbeit bei der Vergabe dieser Auszeichnung.
Der diesjährige Hermann-Kesten-Preis geht an den guatemaltekischen Journalisten und Verleger José Rubén Zamora Marroquín, der wegen seiner journalistischen Arbeit staatlicher Verfolgung ausgesetzt war. Die Preisverleihung findet am 24. November 2026 um 19 Uhr in den Kammerspielen des Staatstheaters Darmstadt statt.










