Pressemitteilung, Darmstadt, 17.2.2026. Die afghanische Autorin Maryam Kishawarz ist neue Elsbeth-Wolffheim-Stipendiatin der Wissenschaftsstadt Darmstadt und des PEN Deutschland. Die 22-jährige Schriftstellerin begann noch in ihrer Schulzeit in Kabul damit, literarische Texte zu schreiben. Als erste Schülerin des Landes erhielt sie eine ISBN durch das afghanische Kultusministerium für ihr Sachbuch „56 Golden Points for Living Happily“. In ihren Texten beschreibt Maryam Kishawarz die Lebensumstände afghanischer Frauen und Männer; daneben zeigt sie Wege zur Persönlichkeitsentwicklung auf.
PEN Deutschland fordert rechtsstaatliche Behandlung und Freilassung des Verlegers und Publizisten Jimmy Lai in Hongkong
Pressemitteilung, Darmstadt, 12.2.2026. PEN Deutschland zeigt sich zutiefst besorgt über die fortdauernde Inhaftierung des 78-jährigen Hongkonger Verlegers und Publizisten Jimmy Lai, der bereits fünf Jahre in Einzelhaft verbrachte und jetzt zu zwanzig Jahren Haft verurteilt worden ist.
PEN Deutschland unterstützt die Pressemeldung seiner iranischen Stipendiaten zur Lage in ihrer Heimat
Pressemitteilung, Darmstadt, 27.1.2026. PEN Deutschland unterstützt die Erklärung ehemaliger und aktueller Stipendiaten, die da lautet:
Seit Wochen erreichen uns, die iranischen Schriftsteller im Exil, Schreckensmeldungen aus der Heimat, wir beklagen Tote und Verwundete auch in unseren eigenen Familien und unter unseren Freunden.
„Was sind das für Zeiten, wo ein Gespräch über Literatur nicht mehr als notwendiger Baustein einer demokratischen Gesprächskultur begriffen wird?“
PEN-Präsident Matthias Politycki am 13./14.1. zu politischen Gesprächen in Dresden
Pressemitteilung, Darmstadt, 9.1.2026. Aufgrund einer gemeinsamen Initiative der Gruppe Leipzig im PEN Deutschland und der Sächsischen Akademie der Künste besucht PEN-Präsident Matthias Politycki am 13. und 14. Januar 2026 Dresden. In Begleitung der Sprecher der Gruppe Leipzig wird er sich mit dem sächsischen Ministerpräsidenten Michael Kretschmer sowie dem Präsidenten des Sächsischen Landtages Alexander Dierks zu Gesprächen treffen.
Kulturellen Kahlschlag in Dresden abwenden: PEN fordert Stopp der 25%-Kürzung und Erhalt des Erich Kästner Hauses
Pressemitteilung, Darmstadt, 16.12.2025. PEN Deutschland unterstützt die Petition des Netzwerks Kultur Dresden mit dem Slogan “Dresden streicht, wovon es lebt”, um dem Stadtrat ein deutliches Signal zu senden: Dresden darf nicht an seiner Kultur sparen.
PEN Deutschland appelliert: „Die Bücherstadt Leipzig ohne Literaturhaus? Undenkbar!“
PEN Deutschland zeigt sich tief besorgt über die existenzielle Bedrohung des Leipziger Literaturhauses. Die traditionsreiche Einrichtung, seit 1996 ein zentraler Ort des literarischen Lebens, steht ab Ende 2027 möglicherweise vor dem Aus, weil ihr die finanziellen Mittel fehlen.
PEN Deutschland warnt: Der „Europäische Gipfel zur digitalen Souveränität“ in Berlin – eine Katastrophe!
Pressemitteilung, Darmstadt, 28. November 2025. Angekündigt war das von Frankreich und Deutschland ausgerichtete Treffen als Beitrag zur Entbürokratisierung, Deregulierung, Datenschutz und Cyberregulierung der digitalen Märkte. Herausgekommen ist eine Stärkung der US-Medienkonzerne Meta, Amazon, Google, Microsoft und der Überwachungssoftware Palantir des US-Milliardärs Peter Thiel. Eine „digitale Souveränität“ Europas gegenüber den US-Konzernen ist in weite Ferne gerückt. Freiheit und Selbstbestimmung werden Wirtschaftsinteressen geopfert. Europa knickt vor der Tech-Lobby ein!
Zohran Mamdani: Symbolfigur des amerikanischen Traums oder Projektionsfläche neuer Ängste? FAZ-Gastbeitrag von Najem Wali
In einem neuen Gastbeitrag (15.11.25) für die Frankfurter Allgemeine Zeitung setzt sich Najem Wali, Vizepräsident und Writers-in-Prison-Beauftragter des PEN Deutschland, mit der Wahl von Zohran Mamdani zum Bürgermeister von New York City auseinander, einer Entscheidung, die in den USA weit über parteipolitische Grenzen hinaus Debatten ausgelöst hat.
Boualem Sansal begnadigt
Pressemitteilung, Darmstadt, 12. November 2025. Die heute verkündete Begnadigung des Schriftstellers Boualem Sansal durch den algerischen Präsidenten Abdelmadjid Tebboune ist ein wichtiges Zeichen, sowohl für ihn als auch für alle Schriftsteller, die wegen ihres Schreibens verfolgt werden.
Kesten-Preis an Marcia Sá Cavalcante Schuback am 13.11. im Staatstheater Darmstadt
Pressemitteilung, Darmstadt / Wiesbaden, 4. September 2025. Die brasilianisch-schwedische Philosophin und Autorin Marcia Sá Cavalcante Schuback erhält den Hermann Kesten-Preis 2025 des PEN Deutschland. Die Verleihung findet am 13. November 2025 um 18 Uhr in den Kleinen Kammerspielen des Staatstheaters Darmstadt statt – im Jahr des 125. Geburtstags von Hermann Kesten. Der Preis ist mit 20.000 Euro dotiert, die das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Forschung, Kunst und Kultur stiftet. Die Laudatio übernimmt Frank Ruda, Professor für Moderne und Zeitgenössische Philosophie an der Universität Dundee.










