Von Boris Palmer, Jenny Erpenbeck und Jan Philipp Reemtsma bis Nora Gomringer, Tanja Kinkel und Klaus-Peter Wolf: PEN Deutschland versammelt prominente Stimmen für eine neue Kultur des Miteinanderredens und Zuhörens vom 11. bis 14. Juni 2026 auf seiner Jahrestagung in Nürnberg.
PEN Deutschland verurteilt Haftstrafe gegen Kamel Daoud
Pressemitteilung, Darmstadt, 23.4.2026. Ein algerisches Gericht hat den in Paris lebenden Schriftsteller Kamel Daoud in Abwesenheit zu einer dreijährigen Haftstrafe ohne Bewährung sowie einer hohen Geldbuße verurteilt. PEN Deutschland kritisiert dieses Urteil als massiven Angriff auf die Meinungs- und Kunstfreiheit.
Pressemeldung von PEN Deutschland: Unsere Regionalgruppe Rheinland zum Fall Jacques Tilly
Narrenfreiheit ist Meinungsfreiheit
Darmstadt, 9.4.26. Wir erklären uns solidarisch mit dem Düsseldorfer Satiriker und Wagenbauer Jacques Tilly, der von einem Moskauer Gericht für seine Kritik an Präsident Putin zu achteinhalb Jahren Haft verurteilt wurde. Mit einem Verfahren, das jeglicher Rechtsstaatlichkeit entbehrt, soll ein Kritiker eingeschüchtert werden.
PEN Deutschland in Leipzig: Widerstandskraft der Literatur und Grundgesetz aus Exilperspektive
Pressemitteilung, Darmstadt, 13.3.2026. PEN Deutschland rückt auf der diesjährigen Leipziger Buchmesse die „Ästhetik des Widerstands“ unter repressiven Bedingungen sowie den Blick seiner Writers-in-Exile-Stipendiaten auf das deutsche Grundgesetz und die Gesellschaft in den Fokus.
Gedankenfreiheit auch für Buchhändler!
Afghanische Autorin Maryam Kishawarz ist neue Elsbeth-Wolffheim-Stipendiatin der Wissenschaftsstadt Darmstadt und des PEN Deutschland
Pressemitteilung, Darmstadt, 17.2.2026. Die afghanische Autorin Maryam Kishawarz ist neue Elsbeth-Wolffheim-Stipendiatin der Wissenschaftsstadt Darmstadt und des PEN Deutschland. Die 22-jährige Schriftstellerin begann noch in ihrer Schulzeit in Kabul damit, literarische Texte zu schreiben. Als erste Schülerin des Landes erhielt sie eine ISBN durch das afghanische Kultusministerium für ihr Sachbuch „56 Golden Points for Living Happily“. In ihren Texten beschreibt Maryam Kishawarz die Lebensumstände afghanischer Frauen und Männer; daneben zeigt sie Wege zur Persönlichkeitsentwicklung auf.
PEN Deutschland fordert rechtsstaatliche Behandlung und Freilassung des Verlegers und Publizisten Jimmy Lai in Hongkong
Pressemitteilung, Darmstadt, 12.2.2026. PEN Deutschland zeigt sich zutiefst besorgt über die fortdauernde Inhaftierung des 78-jährigen Hongkonger Verlegers und Publizisten Jimmy Lai, der bereits fünf Jahre in Einzelhaft verbrachte und jetzt zu zwanzig Jahren Haft verurteilt worden ist.
PEN Deutschland unterstützt die Pressemeldung seiner iranischen Stipendiaten zur Lage in ihrer Heimat
Pressemitteilung, Darmstadt, 27.1.2026. PEN Deutschland unterstützt die Erklärung ehemaliger und aktueller Stipendiaten, die da lautet:
Seit Wochen erreichen uns, die iranischen Schriftsteller im Exil, Schreckensmeldungen aus der Heimat, wir beklagen Tote und Verwundete auch in unseren eigenen Familien und unter unseren Freunden.
„Was sind das für Zeiten, wo ein Gespräch über Literatur nicht mehr als notwendiger Baustein einer demokratischen Gesprächskultur begriffen wird?“
PEN-Präsident Matthias Politycki am 13./14.1. zu politischen Gesprächen in Dresden
Pressemitteilung, Darmstadt, 9.1.2026. Aufgrund einer gemeinsamen Initiative der Gruppe Leipzig im PEN Deutschland und der Sächsischen Akademie der Künste besucht PEN-Präsident Matthias Politycki am 13. und 14. Januar 2026 Dresden. In Begleitung der Sprecher der Gruppe Leipzig wird er sich mit dem sächsischen Ministerpräsidenten Michael Kretschmer sowie dem Präsidenten des Sächsischen Landtages Alexander Dierks zu Gesprächen treffen.
Kulturellen Kahlschlag in Dresden abwenden: PEN fordert Stopp der 25%-Kürzung und Erhalt des Erich Kästner Hauses
Pressemitteilung, Darmstadt, 16.12.2025. PEN Deutschland unterstützt die Petition des Netzwerks Kultur Dresden mit dem Slogan “Dresden streicht, wovon es lebt”, um dem Stadtrat ein deutliches Signal zu senden: Dresden darf nicht an seiner Kultur sparen.










