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FÜR DIE FREIHEIT DES WORTES

KABUL – BERLIN – KAIRO | Stream, Beiträge, Artikel und Impressionen

12.09.2022

In den letzten Wochen und Monaten gelang es dem PEN Zentrum Deutschland, zusammen mit dem PEN International, zehn Schriftsteller*Innen und ihre zum Teil großen Familien, etwa hundert Menschen, aus Afghanistan zu holen; dank der umfangreichen Kooperation mit der NGO „Luftbrücke Kabul“, dem Auswärtigen Amt, dem Bundesministerium des Innern und der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.

Zugleich leben Autoren und Autorinnen in aller Welt zunehmend in Gefahr. Autokratien haben, nicht zuletzt in Zeiten von Covid und strikten Pandemie-Regeln, Aufwind bekommen. Das freie Wort ist in Bedrängnis.

Um die afghanischen Kollegen und Kolleginnen willkommen zu heißen, stellten am 8.9.22 deutschsprachige Autoren und Schriftstellerinnen die afghanischen PEN-Mitglieder in der Akademie der Künste in Berlin vor. Ein Video aus Ruanda und die Lesung von Valery Tscheplanowa erinnerten an Poeten und Autorinnen, die in der Türkei, in Indien, Kasachstan, Ägypten und Cuba verfolgt werden, verhaftet, verurteilt oder ermordet wurden oder, wie Innocent Bahati, einfach verschwanden.

Medienberichterstattung

  • “Tandem der Literatur: Christoph Hein und andere stellen afghanische Kollegen vor” – Artikel von Cornelia Geißler in der Berliner Zeitung
  • ” Warum Künstler Afghanistan verlassen” – Beitrag von Christine Lehnen für die Deutsche Welle
  • “Kabul-Berlin-Kairo: Literarischer Benefizabend an der Akademie der Künste Berlin” – Beitrag von Cornelius Wüllenkemper in der Deutschlandfunk-Sendung “Kultur heute”

Impressionen des Abends

Lesung und Gespräch mit Präsident des PEN Afghanistan Samay Hamed (li.) und Menschenrechtsaktivist Azaryuon Matin
Foto: PEN-Zentrum Deutschland
PEN-Ehrenpräsident Christoph Hein (li.) stellte den Dichter, Literaturwissenschaftler, Menschenrechtler Sadeq Osyan (re.) in Lesung und Gespräch vor. Nuschin Mameghanian (Mitte) dolmetschte die Veranstaltung.
Foto: PEN-Zentrum Deutschland
Valery Tscheplanowa las Texte inhaftierter Autorinnen und Autoren, um auf deren Schicksal hinzuweisen.
Foto: PEN-Zentrum Deutschland
Jenny Erpenbeck, Autorin und Mitglied des deutschen PEN (li.), und Dastgir Farhood, Dichter und einflussreicher literarischer Vertreter in seiner Muttersprache Usbekisch.
Foto: PEN-Zentrum Deutschland
Cornelia Zetzsche, PEN-Vizepräsidentin und Writers-in-Prison-Beauftragte, und Baktash Siawash, Stipendiat im Writers-in-Exile-Programm des deutschen PEN, moderierten den Abend.
Foto: PEN-Zentzrum Deutschland
PEN-Vizepräsidentin und Writers-in-Exile-Beauftragte Astrid Vehstedt stellte das Writers-in-Exile-Programm des PEN vor.
Foto: PEN-Zentrum Deutschland
Yoko Tawada (li.), Schriftstellerin und Mitglied des deutschen PEN, in Lesung und Gespräch mit Tamanna Tawangar, Dichterin, Schauspielerin, Theaterregisseurin in Kabul (re.).
Foto: PEN-Zentrum Deutschland
Kathrin Röggla, Vizepräsidentin der Akademie der Künste, (li.) in Lesung und Gespräch mit dem Lyriker Wahab Mojeer (re.).
Foto: PEN-Zentrum Deutschland
Ardhi Engl, Saboor Karimi und Delagha Surood (v. l. n. r.) sorgten für die musikalische Begleitung.
Foto: PEN-Zentrum Deutschland
PEN-Präsident Josef Haslinger (li.) in Lesung und Gespräch mit Abdul Manan Shiwaesharq (re.), zeitweise stellvertretender Kulturminister, Dichter und Autor.
Foto: PEN-Zentrum Deutschland

Weitere Eindrücke vor der Veranstaltung

Treffen der Autorinnen und Autoren zur Vorbesprechung
Foto: © Cornelia Zetzsche
Christoph Hein (li.)  im Gespräch mit seinem Kollegen Sadeq Osyan (re.)
Foto: © Cornelia Zetzsche
Yoko Tawada (li.) mit Tamanna Tawangar und Nuschin Mameghanian (re.)  Foto: © Cornelia Zetzsche
Josef Haslinger (li.) mit Nuschin Mameghanian und Abdul Manan Shiwaesharq (re.) während der Probe
Foto: © Cornelia Zetzsche

 

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