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FÜR DIE FREIHEIT DES WORTES

María Teresa Montaño Delgado Foto: Privat

Menschenrechte in Mexiko – Gespräch mit María Teresa Montaño Delgado

27.04.2026

Die Romanischen Literatur- und Kulturwissenschaften des Instituts für Romanistik/Latinistik der Universität Osnabrück laden ein zum Gastvortrag mit der mexikanischen Journalistin, Dichterin und Writers-in-Exile-Stipendiatin des PEN Deutschland, María Teresa Montaño Delgado.

Moderation: Prof. Dr. Jenny Augustin

Wie ist die Menschenrechts-Lage in Mexiko und was bedeutet es, vor Ort als investigative Journalistin zu arbeiten? Wie fühlt es sich an, das Land verlassen zu müssen und in Deutschland im Exil zu leben?

Über diese Fragen werden wir mit María Teresa Montaño Delgado sprechen. Sie arbeitete im Bundesstaat Estado de México lange Jahre als Journalistin und deckte dort Korruptionsfälle in Millionenhöhe auf, die internationale Beachtung fanden. Doch in der Folge musste sie sich Einschüchterungsversuchen widersetzen: Sie verlor ihre Anstellung in der Zeitung Heraldo de México und wurde 2021 kurzzeitig entführt. Aus Deutschland recherchiert die Journalistin nun unermüdlich weiter und betreibt online das Presse-Portal The Observer (www.theobserver.mx). Neben ihrer journalistischen Arbeit schreibt Montaño auch Gedichte, die die politische Situation des Landes und das Leid reflektieren sowie in Worte zu fassen versuchen. Sie wird einige dieser Gedichte lesen.

Dienstag, 28. April 2026 | 16:15–17:45 Uhr
Neuer Graben 29, 49074 Osnabrück / Schloss, Raum 11/214

In spanischer und deutscher Sprache. Interessierte sind herzlich willkommen!

Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Writers-in-Exile-Programm des PEN Deutschland.

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