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FÜR DIE FREIHEIT DES WORTES

Yirgalem Fisseha Mebrahtu Foto: Stefanie Silber

Lesung und Gespräch mit früherer Writers-in-Exile-Stipendiatin Yirgalem Fisseha Mebrahtu

22.01.2025

Yirgalem Fisseha, eritreische Autorin und frühere Writers-in-Exile-Stipendiatin des deutschen PEN, liest am Donnerstag, den 13. Februar 2025, um 19 Uhr im Offenen Haus in Darmstadt (Rheinstr. 31) aus ihren Werken „Ich bin am Leben“ und „Freiheit in Briefen“. Die Veranstaltung findet im Rahmen der Ausstellung „Kunst verbindet Kulturen“ des eritreischen Künstlers Meron Cheay statt.

Yirgalem Fisseha Mebrahtu ist Mitbegründerin des renommierten Literaturclubs von Adi-khey und arbeitete von 2003 bis zum Verbot des Senders und der Verhaftung der Mitarbeiter im Jahr 2009 als Produzentin und Moderatorin bei Radio Bana. Von 2009 bis 2015 war sie im Militärgefängnis Mai Serwa inhaftiert, wo sie wiederholt verhört und gefoltert wurde. Seitdem droht ihr eine erneute Verhaftung und sie ist auf der Flucht. Von Dezember 2018 bis November 2021 war Mebrathu Stipendiatin des Writers-in-Exile Programms des deutschen PEN. Der PEN Eritrea verlieh ihr 2019 den Freedom of Speech and Expression Award. 2023 erhielt sie den Georg-Elser-Preis 2023 der Stadt München sowie den Bayerischen Kunstförderpreis für Literatur für ihren Gedichtband „Ich bin am Leben“ (Wunderhorn Verlag). Die Lesung bietet nicht nur eine Gelegenheit, die Autorin und ihre bewegenden Texte kennenzulernen, sondern auch, die kulturelle Vielfalt und die Geschichten Eritreas zu entdecken.

Lesung der deutschen Übersetzung: Jürgen Strasser

Die Ausstellung mit den beeindruckenden Werken des Künstlers Meron Cheay ist bis zum 17. April 2025 im Offenen Haus zu sehen.

Der Eintritt ist frei; um eine freiwillige Spende wird gebeten.

Zum Rahmenprogramm der Ausstellung

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