Ehemalige StipendiatInnen

Das Writers-in-Exile-Programm ist eine Säule des PEN und ermöglichte  zahlreichen Schriftstellerinnen und Schriftstellern aus aller Welt, die in ihren Herkunftsländern verfolgt wurden, einen maximal dreijährigen Aufenthalt in der Bundesrepublik.

Anise Jafarimehr

Anise Jafarimehr

Die iranische Schriftstellerin, Sprachlehrerin und Kulturaktivistin wurde aufgrund ihrer schriftstellerischen Tätigkeit und politischen Arbeit zur Erhaltung der kurdischen Sprache und Kultur von iranischen Sicherheitskräften verfolgt. Jafarimehr ist seit September 2021 Stipendiatin des Writers-in-Exile-Programms.
Foto: Max Gödecke

Collen Kajokoto

Meine Poesie ist mein Leben, sie ist mein Atem, sie lässt mich meine Gefühle, Emotionen und meine Beweglichkeit ausdrücken, und sie ist eine Klage über die Abwesenheit und den Willen – die Abwesenheit von Gerechtigkeit, Frieden, Fairness, Gleichheit, freier Meinungsäußerung und Redefreiheit – der Wille, Unterdrückung, Ungerechtigkeit, politische, wirtschaftliche, künstlerische und kulturelle Erstickung und Ausbeutung zu bekämpfen.
Nazli Karabiyikoglu

Nazli Karabiyikoglu

Seit Februar 2021 lebt Nazli Karabiyikoglu als Stipendiatin des Writers in Exile-Programms des deutschen PEN-Zentrums in Nürnberg. Außerdem wurde sie für ein zweijähriges Stipendiumim Human Rights-Programm (Masterstudiengang) an der Friedrich-Alexander-Universität in Erlangen-Nürnberg ausgewählt.

Stella Gaitano

 Stella Gaitano ist eine bekannte südsudanesische Schriftstellerin und Aktivistin. Ihre Arbeiten konzentrieren sich auf die Auswirkungen des Krieges, die systematische sozio-politische Ungerechtigkeit gegenüber der marginalisierten sudanesischen Bevölkerung und entlarven die politischen und ideologischen Gründe für das Anzetteln von Kriegen und Gräueltaten.
Stella Nyanzi | Foto Max Gödecke

Stella Nyanzi

Stella Nyanzi, geboren 1974 in Jinja, ist eine ugandische Wissenschaftlerin, Aktivistin und Dichterin. Bekannt wurde sie für ihre heftige Kritik am ugandischen Präsidenten Yoweri Kaguta Museveni, der seit mehr als 30 Jahren eine Diktatur führt. Dies führte zu Inhaftierungen für Nyanzi, warf aber auch Fragen der Redefreiheit und der politischen Unterdrückung in Uganda auf.