Pressemitteilung, Darmstadt, 11.8.2026. Bis Ende 2026 lädt PEN Deutschland ukrainische Autoren in sein Stipendienprogramm Writers-in-Exile (WiE) ein. Dabei geht die Schriftstellervereinigung mit Sitz in Darmstadt einen neuen Weg: Üblicherweise nimmt sie in das jeweils mindestens ein Jahr laufende Programm Kollegen auf, die in ihrem Heimatland von Staats wegen bedroht, verfolgt und ins Exil getrieben werden; Menschen aus dem Iran, China, Kuba, Südsudan, Belarus und aus vielen anderen Staaten dieser Welt, in denen die Freiheit des Wortes nicht existiert.
Literaturfest Textland. HOFFNUNG. Gespräch mit Maryam Kishawarz im Literaturhaus Darmstadt
Maryam Kishawarz, Elsbeth-Wolffheim-Stipendiatin der Wissenschaftsstadt Darmstadt und des Writers-in-Exile-Programms des PEN, begann während ihrer Schulzeit in Kabul zu schreiben. Ihre Texte unterlagen schon vor der erneuten Machtübernahme der Taliban der Zensur.
Tages des Exils Frankfurt – “Biometrische Diktatur: Wenn der Körper zum Ausweis wird” – Vortrag und Gespräch mit Zhang Xiaomao
Zensur betrifft nicht mehr nur das geschriebene Wort. In China wird der menschliche Körper selbst zur Datenquelle. Gesichtserkennung, Ganganalyse und das Social-Credit-System entscheiden darüber, ob man reisen, arbeiten oder existieren darf. Der chinesische Autor Zhang Xiamao, der aus China fliehen musste und sich aktuell im Stipendienprogramm „Writers in Exile“ des PEN Deutschland befindet, hat diese Thematik selbst erfahren und berichtet im Rahmen der diesjährigen Tage des Exils darüber bei der Veranstaltung.
PEN Deutschland nimmt die georgische Autorin Kato Javakhishvili in sein Stipendienprogramm Writers-in-Exile auf
Pressemitteilung, Darmstadt, 29.7.26. Kato Javakhishvili ist neue Stipendiatin im Writers-in-Exile-Programm der Schriftstellervereinigung PEN Deutschland. Die 1979 geborene Georgierin verlor in ihrer Heimat aufgrund staatlicher Interventionen ihre Existenzgrundlage. Nach massiven Drohungen sah sie sich 2025 gezwungen, das Land zu verlassen. Mehrere Monate hielt sie sich in Rumänien auf. Von dort konnte der PEN die Autorin und Kulturaktivistin jetzt nach Deutschland holen.
Was (mir) wirklich wichtig ist. Die frei&geist-Tour in Lübeck
Dörte Hansen, Bernhard Pörksen und Julia Ruhs diskutierten unter Moderation von PEN-Präsident Matthias Politycki gemeinsam mit dem Publikum über die Debattenkultur, die Ursachen gesellschaftlicher Polarisierung sowie die Rolle der Medien bei der öffentlichen Meinungsbildung.
Ehrung des Klassikers der sorbischen Poesie Jakub Bart-Ćišinski in Bautzen
Am 25. Juli 2026 ging sozusagen die 41. Auflage der internationalen Feste der sorbischen Poesie in der Lausitz über den Rasen (es fand ab 1979 bis 2018 jährlich statt). Dieses Mal an einem Abend im wunderschönen Marianne Britze-Garten des Sorbischen Instituts in Bautzen.
frei&geist-Tour von PEN Deutschland – Pressestimmen
Auswahl an Beiträgen und Interviews zur frei&geist-Tour
PEN Deutschland begrüßt die belarussische Dichterin Taciana Niadbaj in seinem Stipendienprogramm Writers-in-Exile
Pressemitteilung, Darmstadt, 17.7.2026. Die Schriftstellervereinigung PEN Deutschland hat die belarussische Lyrikerin Taciana Niadbaj (43) in sein Writers-in-Exile-Programm eingeladen.
Was (mir) wirklich wichtig ist. Die frei&geist-Tour von PEN Deutschland im F.A.Z.-Tower in Frankfurt
Mit Iris Berben, Philipp Hübl und Irina Scherbakowa
Gesprächsleitung: Matthias Politycki, Präsident von PEN Deutschland
Was (mir) wirklich wichtig ist. Die frei&geist-Tour von PEN Deutschland zu Gast beim ILB in Berlin
Mit Hasnain Kazim, Anna Schneider, Wolfgang Thierse
Es moderiert Matthias Politycki









