Die besten Gespräche sind oft die, bei denen niemand vorher weiß, wohin sie führen werden

PRESSE

„Was (mir) wirklich wichtig ist. Die frei&geist-Tour von PEN Deutschland“ startet am 11.6. in Nürnberg und führt 2026/27 durch alle 16 Bundesländer. Sie bringt Vertreter aus Literatur, Wissenschaft, Politik und Medien miteinander ins Gespräch, u.a. Jan Philipp Reemtsma, Irina Scherbakowa, Hasnain Kazim, Dörte Hansen, Philipp Hübl, Iris Berben, Bernhard Pörksen, Katja Lange-Müller, Wolfgang Thierse, Anna Schneider, Bernhard Schlink.

Michael Landgraf und Thomas Weiß: „Literatur ist eine wichtige Säule der Demokratie.“- Podium zur Aufgabe der Literatur beim Demokratiefest 2026 auf dem Hambacher Schloss

Aktuelles

Im Rahmen des Demokratiefestes auf dem Hambacher Schloss stellten sich PEN-Generalsekretär Michael Landgraf und PEN-Autor Thomas Weiß am Sonntag, den 31. Mai 2026, Fragen von SWR-Moderatorin Kerstin Bachtler zum Thema: Welche Aufgaben hat die Literatur in der Demokratie? Thomas Weiß, Herausgeber der Anthologie „Gespräch über Bäume. Gedichte zur Demokratie“, betonte, dass Literatur für ein kulturelles Gedächtnis sorge.

Writers-in-Exile-Stipendiaten treffen sich zur Klausurtagung auf Schloss Wiepersdorf

WRITERS-IN-EXILE

Vom 23. bis 25. März 2026 kamen die Stipendiaten des Writers-in-Exile-Programms von PEN Deutschland gemeinsam mit der Writers-in-Exile-Beauftragten Astrid Vehstedt sowie den zuständigen Mitarbeitern und Betreuern des Programms zu einer Klausurtagung auf Schloss Wiepersdorf in Brandenburg zusammen. Ziel des Treffens war der persönliche Austausch über das Leben und Arbeiten im Exil sowie die Auseinandersetzung mit Fragen des Asylrechts, der demokratischen Teilhabe und der gegenseitigen Unterstützung im Alltag.

„Gefahr kann von allen Seiten drohen“ – Najem Wali zum Fall Kamel Daoud

WRITERS-IN-PRISON

Der Autor Najem Wali ist Vizepräsident und Writers-in-Prison-Beauftragter des PEN Deutschland. Im Junge Welt-Interview mit Gitta Düperthal erklärt er, warum sich der PEN für Kamel Daoud einsetzt. Daoud, Autor des Romans “Houris”, ist vom algerischen Regime zu drei Jahren Gefängnis verurteilt worden, weil er in dem Roman das “Schwarze Jahrzehnt” thematisiert, den Bürgerkrieg zwischen Islamisten und Regime in den neunziger Jahren mit 200.000 Toten.

PEN Deutschland gratuliert dem Niederdeutsch-Friesischen PEN zur Aufnahme

Aktuelles, PRESSE

Pressemitteilung, Darmstadt, 9. September 2025. Der deutsche PEN gratuliert dem Niederdeutsch-Friesischen PEN und seinem Präsidenten Leander Sukov herzlich zur Aufnahme in die Gemeinschaft des PEN International. Sukov sagte vor der Vollversammlung des PEN in Krakau 2025: „Wo Sprachen sterben, sterben ganze Ansichten über die Welt.”

Exil-Literatur in Freinsheim

WRITERS-IN-EXILE

Freinsheim in der Pfalz ist ein literarischer Erinnerungsort. Mit dem Hermann-Sinsheimer-Preis ehrt man hier Literatinnen und Literaten in Gedenken an den hier geborenen Journalisten und Schriftsteller, der wie der damalige PEN-Präsident Alfred Kerr 1933 ins Exil musste. Daher war es Hasan Özdemir, PEN-Mitglied und Mitverantwortlicher für das Lesefestival „Freinsheimer Lese” wichtig, auch in Freinsheim das Thema Exil zu verorten.

Blumen für den Underdog – Lesung zu Ehren von Rainer Klis in Chemnitz

Veranstaltungen

Am 18. September 2025 erinnert die Neue Sächsische Galerie in Chemnitz mit einer besonderen Veranstaltung an den Schriftsteller, Buchhändler und langjährigen PEN-Autor Rainer Klis (1955–2017). Unter dem Titel „Blumen für den Underdog“ – zugleich Name seines 2024 posthum erschienenen Bandes im Mitteldeutschen Verlag Halle (Saale) – lesen Weggefährten und Freunde aus dem Werk des Autors.

Kesten-Preis an Marcia Sá Cavalcante Schuback

PRESSE, WRITERS-IN-PRISON

Pressemitteilung, Darmstadt / Wiesbaden, 4. September 2025. Die brasilianisch-schwedische Philosophin und Autorin Marcia Sá Cavalcante Schuback erhält den Hermann Kesten-Preis 2025 des PEN Deutschland. Die Verleihung findet am 13. November 2025 um 19 Uhr in den Kleinen Kammerspielen des Staatstheaters Darmstadt statt – im Jahr des 125. Geburtstags von Hermann Kesten. Der Preis ist mit 20.000 Euro dotiert, die das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Forschung, Kunst und Kultur stiftet. Die Laudatio übernimmt Frank Ruda, Professor für Moderne und Zeitgenössische Philosophie an der Universität Dundee.

„Bruder gegen Bruder, für Gott und Vaterland“ – Najem Wali

Aktuelles

In der taz reflektiert Najem Wali, PEN-Vizepräsident und Writers-in-Prison-Beauftragter, über den Nordirlandkonflikt und dessen Bedeutung für das heutige Verständnis von Gewalt. Ausgehend von Nikos Kazantzakis’ Roman Die Brüdermörder zeigt er, wie Religion und Vaterland immer wieder als Rechtfertigung für Konflikte dienen, damals wie heute im Nahostkonflikt. Wali macht deutlich, wie historische Muster fortwirken und gesellschaftliche Spaltungen bis in die Gegenwart prägen.