Von Andreas Rumler
PEN-Kollegen in Bremen
Standing for freedom/ Poser pour la liberté am 15. April 2026 in Bremen
Was bedeutet es, als Flüchtling das eigene Land verlassen zu müssen? Wie steht es um die Meinungs- und Wissenschaftsfreiheit und das Exil in Europa? Darum geht es in der Foto-Ausstellung: „Standing for Freedom – Poser pour la liberté“. Das CaNoFF (Campus Nord für Frankreich und Frankofonie) schickte die Bilder des Fotografen Pierre-Jérôme Adjedj auf die Reise und zeigte sie in der Cité du Design in Saint-Étienne in Frankreich, in Deutschland, Belgien, Uruguay und den USA, von Bremen wandern sie weiter an die Europa-Universität Flensburg und an die Universität Rostock. Organisiert wurde die Ausstellung in Bremen von Frau Dr. Johanne Mohs vom Fachbereich Romanistik der Sprach- und Literaturwissenschaften der Universität Bremen, sie übernahm auch die Moderation der Finissage. Auf dem Podium sprachen die Ethnologin Cordula Weißköppel von der Universität Bremen und als Mitglied des PEN Deutschland Andreas Rumler über die Arbeits- und Lebensbedingungen von Wissenschaftlern und Autoren im Exil. Ein Beispiel: Die Soziologin Pinar Selek musste aus der Türkei fliehen und wurde in der Bundesrepublik als Stipendiatin des PEN Deutschland unterstützt. Welche Auswirkungen haben die oft traumatischen Fluchterfahrungen auf die Betroffenen? Welche Möglichkeiten finden Sie, um Ihrer Arbeit weiterhin nachgehen zu können? Trotz des sonnigen Frühlingswetters und anderer Kulturangebote fand eine ganze Reihe von Interessenten den Weg in die Veranstaltung und nahm anschließend an der lebhaften Diskussion teil.




