Pressemitteilung, Darmstadt, 12.2.2026. PEN Deutschland zeigt sich zutiefst besorgt über die fortdauernde Inhaftierung des 78-jährigen Hongkonger Verlegers und Publizisten Jimmy Lai, der bereits fünf Jahre in Einzelhaft verbrachte und jetzt zu zwanzig Jahren Haft verurteilt worden ist.
Die gegen ihn erhobenen Vorwürfe betreffen in erheblichem Umfang Tätigkeiten, die in rechtsstaatlichen Demokratien dem Kernbereich legitimer publizistischer Betätigung zuzurechnen sind: Herausgabe einer Zeitung, Veröffentlichung politischer Kommentare und Beteiligung an öffentlichen Debatten, somit das Engagement für die Freiheit des Wortes. „Die Freiheit zu schreiben, zu veröffentlichen und zu widersprechen ist kein regionales Privileg, sondern ein universelles Recht“, so Najem Wali, Vizepräsident und Writers-in-Prison-Beauftragter des PEN Deutschland.
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