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„Jimmy Lai at Hudson Institute“ von Voice of America, lizenziert unter CC BY-SA 4.0.

PEN Deutschland fordert rechtsstaatliche Behandlung und Freilassung des Verlegers und Publizisten Jimmy Lai in Hongkong

12. Februar 2026

Pressemitteilung, Darmstadt, 12.2.2026. PEN Deutschland zeigt sich zutiefst besorgt über die fortdauernde Inhaftierung des 78-jährigen Hongkonger Verlegers und Publizisten Jimmy Lai, der bereits fünf Jahre in Einzelhaft verbrachte und jetzt zu zwanzig Jahren Haft verurteilt worden ist.

Die gegen ihn erhobenen Vorwürfe betreffen in erheblichem Umfang Tätigkeiten, die in rechtsstaatlichen Demokratien dem Kernbereich legitimer publizistischer Betätigung zuzurechnen sind: Herausgabe einer Zeitung, Veröffentlichung politischer Kommentare und Beteiligung an öffentlichen Debatten, somit das Engagement für die Freiheit des Wortes. „Die Freiheit zu schreiben, zu veröffentlichen und zu widersprechen ist kein regionales Privileg, sondern ein universelles Recht“, so Najem Wali, Vizepräsident und Writers-in-Prison-Beauftragter des PEN Deutschland.

PEN Deutschland fordert ein faires, transparentes und rechtsstaatliches Verfahren, die Gewährleistung angemessener Haftbedingungen und den Zugang zu medizinischer Versorgung sowie die Freilassung Jimmy Lais.

 

Pressekontakt:

Felix Hille
PEN Deutschland, Fiedlerweg 20, 64287 Darmstadt
Tel.: 06151/627 08 23; Mobil: 0157/31382637
E-Mail: f.hille@pen-deutschland.de
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Über alles liebe ich die Freiheit (Hermann Kesten) – Ein Abend der Literatur mit Exilautoren im Schloss Faber-Castell

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