Der PEN Deutschland engagiert sich für das freie Wort, weltweit. Und dieses steht gerade heute auch weltweit unter Druck. In vielen Ländern werden Schriftsteller und Journalisten verfolgt, oft ohne Anklage und faires Gerichtsverfahren inhaftiert, gefoltert, ermordet. Der PEN kümmert sich um sie und nimmt sie in sein Writers-in-Exile-Programm auf. Dieses Programm wird seit 26 Jahren gefördert durch den Bundesbeauftragten für Kultur und Medien beim Bundeskanzleramt. Die verfolgten Schriftsteller erhalten ein Stipendium, eine sichere Wohnung und umfangreiche Betreuung. Sie erhalten zudem Unterstützung, ihre schriftstellerische Tätigkeit fortsetzen zu können. Nürnberg spielt hier als Stadt der Zuflucht eine wichtige Rolle.
Das Publikum wird die Gelegenheit haben, die Literatur dieser Exilautoren in kurzen Lesungen kennenzulernen, und vor allem mit ihnen in Themeninseln ins Gespräch zu kommen über die Situation in den Herkunftsländern, aber auch über ihre Situation heute im weitgehend sicheren Exil.
Mit den Exilautoren Dr. Behnaz Amani, Mohammad Reza Haj-Rostambeglou, Michael Saraei (Iran), Sabal Phyu Nu (Myanmar), María Teresa Montaño (Mexiko), Ariel Maceo Tellez (Kuba), Zhang Xiaomao (China), Maryam Kishawarz (Afghanistan), Taciana Niadbaj (Belarus) und Menaf Osman (Syrien). Es moderieren die PEN-Vizepräsidentin und Writers-in-Exile-Beauftragte Astrid Vehstedt sowie der PEN-Vizepräsident und Writers-in-Prison-Beauftragte Najem Wali.
Zeit: Sa., 13.6.2026, 10 Uhr.
Ort: Fabersaal im Bildungszentrum, Gewerbemuseumsplatz 2, 90403 Nürnberg
Eintritt frei
Die PEN-Jahrestagung 2026 wird gefördert von dem Bayerischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst, dem Bildungscampus der Stadt Nürnberg, dem Caritas-Pirckheimer-Haus, dem Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien und dem Pegnesischen Blumenorden.





