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SUMMARY:Lesung mit Stella Gaitano und Najem Wali
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DESCRIPTION:Najem Wali „Stadt der Klingen”
Moderation: Achim Engelberg



In drei Generationen umfassenden Geschichten von zwei verflochteten
Familien, einer deutschen und einer irakischen, wird von Pioniergeist und
Auswanderung, von Flucht und Wiederkehr in literarisch verdichteten Szenen
erzählt. Die gemeinsame Geschichte beginnt Anfang der 1940er Jahre, als
während des Zweiten Weltkriegs ein ehemaliger deutscher Diplomat und
Offizier der Wehrmacht nach Bagdad kommt. Mit Krimispannung rund um eine
Liebesgeschichte verbindet der Roman mehrere Zeitebenen und Orte.
25 Jahre Writers in Exile. Gefährdete Stimmen einer Welt in Gefahr



Die von Najem Wali herausgegebene Auswahl umfasst Texte aus vier
Kontinenten– Asien, Lateinamerika, Afrika, Europa. Sie erzählen und
reflektieren die Bitterkeit des Exils und die Ursachen, warum Menschen
hierher fliehen und zeigen eine Welt in Gefahr. Der Krieg im Sudan zum
Beispiel ist eine hierzulande wenig beachtete Katastrophe, die sich zur
größten Flüchtlingskrise der Welt entwickelte. Stella Gaitano ist mit
einer Erzählung in dem Band vertreten. Diese wird an dem Abend im
Buchhändlerkeller (Alt-Lietzow 12, Hofgebäude, 10587
Berlin-Charlottenburg) gelesen, und ihre Autorin berichtet am
Weltflüchtlingstag von ihren Erlebnissen und Erfahrungen im
Sudan/Südsudan.




Najem Wali, 1958 in Bagdad geboren, lebt in Berlin, schreibt, übersetzt,
engagiert sich als einer der Vizepräsidenten von PEN Deutschland und als
Beauftragter von Writers in Prison / Writers at Risk. Vor dem
Iran-Irak-Krieg desertierte er 1980, und als Germanistik-Student floh er
nach Hamburg. Seine zahlreichen Romaneerschienen auf Deutsch und in
anderen Sprachen. „Stadt der Klingen“ ist der erste von ihm auf
Deutsch verfasste Roman.

Stella Gaitano, 1979 in Khartum geboren, wuchs im ungeteilten Sudan auf.
Sie schreibt Romane und Erzählungen, in deutscher Übersetzung von
Günther Orthliegt ihr Geschichtenband „Endlose Tage am Point
Zero“ vor. 2022 wurde sie ins Programm Writers in Exile aufgenommen.

Gefördert von der Rosa-Luxemburg-Stiftung

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