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SUMMARY:Solidarität mit türkischer Autorin Pınar Selek
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DESCRIPTION:Deutscher PEN solidarisiert sich mit ehemaliger
Writers-in-Exile-Stipendiatin 
Pressemitteilung, Darmstadt, 20. September 2023. Das deutsche PEN-Zentrum
solidarisiert sich mit seiner ehemaligen Writers-in-Exile-Stipendiatin,
Pınar Selek, und ruft die türkischen Justizbehörden dazu auf, sie
endlich von allen Anklagepunkten freizusprechen. Der Fall der türkischen
Soziologin, Publizistin und Feministin stellt seit 25 Jahren eine
psychologische Tortur dar. 

„Es ist ein kafkaesker Zustand, der kein anderes Ziel hat, als Pınar
Selek gezielt zu verfolgen und zum Schweigen zu bringen“, so Astrid
Vehstedt, Vizepräsidentin und Writers-in-Exile-Beauftragte des deutschen
PEN.


Pınar Selek wurde über die Jahre hinweg viermal angeklagt und immer
wieder freigesprochen vom Terrorverdacht und dem Vorwurf, sie sei an einem
Bombenanschlag  auf einem Gewürzmarkt in Istanbul 1998 beteiligt gewesen.
Nun soll der jüngste Freispruch widerrufen werden, auf der Basis falscher
Anklagen und gefälschter Dokumente. In Wahrheit, so Selek, sei ein Gasleck
Ursache der Explosion auf dem Markt gewesen und sie sei nie angehört
worden. 

Am 31. März 2023, dem Tag der letzten Anhörung, hatte das Gericht im
Çağlayan Justizpalast in Istanbul einen Beschluss über die Fortsetzung
des Haftbefehls und einer so genannten „Red notice“ durch Interpol
gegen Pınar Selek gefasst und den Fall auf den 29. September 2023, um 14
Uhr, vertagt. 

Pınar Selek lebt heute in Frankreich. Sie schrieb über
Geschlechteridentität, die Kurdenfrage und über fünfzehn Jahre
Verfolgung und Exil. Von Dezember 2009 bis November 2011 war sie
Stipendiatin im Writers-in-Exile Programm des PEN. Der PEN besteht auf
Anerkennung von Pınar Seleks Freispruch auf der Basis von
Meinungsfreiheit, Gleichheit und Freiheit.

Pressekontakt:
Felix Hille
PEN-Zentrum Deutschland e.V., Fiedlerweg 20, 64287 Darmstadt
Tel.: 06151/627 08 23; Mobil: 0157/31382637; Fax.: 06151/293414
E-Mail: f.hille@pen-deutschland.de
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