P.E.N. Publikationen: Bücher

» Die Ruhr fließt anders als der Bosporus

Die Ruhr fließt anders als der BosporusJürgen Baurmann / Hermann Schulz (Hg.)
Die Ruhr fließt anders als der Bosporus
Demokratie leben: Autoren schreiben gemeinsam mit Schülern
Klartext
ISBN: 978-3-8375-0274-9

Liane Dirks, Yüksel Pazarkaya, Heinz G. Schmidt, Franziska Sperr, Burkhard Spinnen und Michael Zeller haben mit Schulklassen und Arbeitsgemeinschaften an Schulen im Ruhrgebiet Geschichten erarbeitet. Alle sechs Autorinnen und Autoren waren mit Begeisterung dabei, den schwierigen demokratischen Dialog in verschiedenen Schulen anzuregen und zu einem guten Ende zu bringen; ihre Arbeitsjournale zeugen von gelungenen Prozessen und gelegentlich unerwarteten Problemen, die Geschichten von Einfallsreichtum, Weltsicht und Humor der Jugendlichen – den eigentlichen Autoren dieses Buches.

Das Projekt wurde gefördert von der Landeszentrale für politische Bildung Nordrhein Westfalen.

» Engagement für Menschenrechte

Hermann-Kesten-Preis, 2005-2009Hermann-Kesten-Preis 2005-2009
Darmstädter Schriften 97
Justus von Liebig Verlag Darmstadt 2010
ISBN 978-3-87390-280-8

Der Kesten-Preis wird in Erinnerung an den Schriftsteller und einstigen P.E.N.-Präsidenten Hermann Kesten verliehen, der in den Zeiten der Naziherrschaft zusammen mit Thomas Mann und vielen anderen amerikanischen Kollegen im „Emergency Rescue Committee“ so viel für die Rettung deutscher Schriftsteller vor der Verfolgung durch die Nazis getan hat. In der vorliegenden Broschüre dokumentieren wir die Reden, die anlässlich der Preisverleihungen der letzten fünf Jahre gehalten wurden. Sie würdigen herausragende Leistungen zur Verteidigung der Menschenrechte und zur Förderung der Völkerverständigung in aller Welt und sie geben zugleich einen Einblick in die Arbeit des P.E.N.-Zentrums Deutschland.

Diese Publikation wurde ermöglicht durch den Förderkreis Kultur e.V. und den Darmstädter Kulturfreunden und herausgegeben im Auftrag des Magistrats der Stadt Darmstadt.

» Widerstand des Textes

Widerstand des TextesWilfried F. Schoeller / Herbert Wiesner (Hrsg.)
Widerstand des Textes
Politisch-ästhetische Ortsbestimmungen
Matthes & Seitz Berlin
ISBN 978-3-88221-693-7

Durch den diesjährigen Buchmessenschwerpunkt »China« stand schon im Vorfeld das Engagement für freie Meinungsäußerung im Brennpunkt der Diskussionen. Vor diesem Hintergrund gewinnt diese kurzfristig erscheinende und nicht angekündigte Anthologie des P.E.N. an Brisanz und Aktualität. 19 namhafte Schriftsteller beschäftigen sich mit dem Verhältnis von Politik und Ästhetik in der Literatur.

»Nach den Desastern des 20. Jahrhunderts und den politischen Glaubenskämpfen der Linken haben die Vorstellungen von Engagement und Enragement der Schriftsteller ihre Einhelligkeit und Selbstverständlichkeit verloren.«
Herbert Wiesner

»Verbraucht sind die Expertisen der Wirtschaftsweisen und der Prognostiker, der empirischen Soziologen und der Futurologen. Nicht mehr Haltung und Gesinnung allein, vielmehr die Arbeiten am Text und seinen Details erschließen das Potential an literarischem Widerstand gegen das unwahre Große und Ganze, ohne den auch Literatur nicht auskommt.«
Wilfried F. Schoeller

Die Autoren:

Herbert Wiesner – Nichts als Fragen // Gerhard Falkner – Hat das politische Gedicht/Gewicht // Ulrich Peltzer – 25 Thesen // Marion Poschmann –Über Unsichtbarkeit // Gerd-Peter Eigner – Stein und Stachel. Stahl. Luft. Eine Karriere // Thomas Meinecke – Alte Schule // Ilija Trojanow – Reform oder Revolution // Hans-Ulrich Treichel – Das Wehen des Vorhangs // Tina Stroheker – Poesie und Politik. Erinnerungen an Mühen. Mühen. // Jens Wonneberger – Erfahrungen mit Bäumen // Sherko Fatah – Engagiertes Schauen // Hans Thill – Hans Test in der Speicherstadt // Ulrike Draesner – Anders oder: »Hatte ich nicht schon genug gesagt?« // Jan Wagner – Die Sandale des Propheten // Ursula Krechel – Ich denke oft an Delacroix // Kathrin Schmidt – Abschweifende Rede über die Veränderbarkeit der Welt // Mirko Bonné – Die lebenswarme Hand – // SAID »– wer, wenn ich schriee . . .« // Alban Nikolai Herbst – Ihr habt keinen Gott // Thomas Lehr – Embedded President // Wilfried F. Schoeller – Nachbemerkungen

» P.E.N.-Autorenlexikon 2009/2010

P.E.N. AutorenlexikonP.E.N. Zentrum Deutschland (Hrsg.)
P.E.N.-Autorenlexikon 2009/2010
Peter Hammer Verlag
ISBN 978-3-7795-0277-7

Das Autorenlexikon des P.E.N. ist unverzichtbar für alle Buchhändler, Verleger, Journalisten, Wissenschaftler und Bibliotheken. Es enthält nahezu 700 Namen und Adressen deutscher Autoren mit Bio- und Bibliografie, daneben einige hundert internationale P.E.N.-Adressen, Reports über alle P.E.N.-Kongresse der Nachkriegszeit in Ost und West und eine Geschichte des P.E.N.

»Der P.E.N. steht zu dem Grundsatz des ungehinderten Gedankenaustauschs innerhalb einer jeden Nation und zwischen allen Nationen, und seine Mitglieder verpflich­ten sich, jede Art der Unterdrückung der Äußerungsfrei­heit entgegenzutreten ...« (aus der Charta des internatio­nalen P.E.N.)

» Ein Regen aus Kieseln wird fallen

Regen aus KieselnSigfrid Gauch / Claudia C. Krauße (Hrsg.)
Texte aus dem Exil
Das Writers-in-Exile-Programm des P.E.N.

Texte von Swetlana Alexijewitsch, Bashana Abeywardane, Mainat Kourbanova, Faraj Sarkohi , Hamid Skif, Amir Valle u.a.

ISBN 978-3-86099-398-9
Brandes & Apsel
literarisches programm 134

Das Writers-in-Exile-Programm des P.E.N. bietet verfolgten Schriftstellerinnen und Schriftstellern aus unterschiedlichsten Ländern eine vorübergehende Zuflucht. Von ihrem Leben, ihren Traumata, ihren Erfahrungen der Flucht und des Exils sprechen die hier erstmals in einer repräsentativen Auswahl dokumentierten Texte der bisherigen Stipendiatinnen und Stipendiaten.

"Komm gehen wir / Ein Regen aus Kieseln wird fallen / Ich höre ein Pferd wiehern / In deine Handteller graben die Nägel silberne Straßen", heißt es in einem Gedicht des algerischen Schriftstellers Hamid Skif. Er wurde wegen seiner Berichte über Folter in seiner Heimat inhaftiert und floh ins Exil. Wie Skif haben seit 1999 insgesamt zwanzig Autorinnen und Autoren aus unterschiedlichen Ländern wie Iran, Sierra Leone, Sri Lanka, Kuba, Türkei, Tschetschenien, Simbabwe oder Weißrussland auf Grund des Writers-in-Exile-Programms die Chance bekommen, ihre Arbeit vorübergehend im deutschen Exil fortzusetzen. Entstanden ist eine eindrucksvolle Sammlung von Prosa und Lyrik verfolgter und geflohener Autoren.

Hinter jedem der hier zu Wort Kommenden verbirgt sich ein Schicksal. Oft verbirgt es sich wirklich und es dauert lange, bis die Verfolgten darüber sprechen können und auch innerlich bereit sind, sich auf ihre Exilsituation einzulassen. Denn immer noch steht an erster Stelle die Beziehung zur Heimat, die ja niemand freiwillig verlassen hat. Immer waren es Drohungen, Einschüchterungen, Einkerkerungen, oft auch Folter, mit denen versucht wurde, die Kreativität und den Mut der Schriftstellerinnen und Schriftsteller zu brechen. Am Ende standen dann als einziger Ausweg die Flucht und das Exil.

Die Herausgeber:

Sigfrid Gauch war Vizepräsident und Writers-in-Exile-Beauftragter des P.E.N.-Zentrums Deutschland.

Claudia C. Krauße ist Geschäftsführerin des P.E.N.-Zentrums Deutschland in Darmstadt.


Weitere Publikationen

Die folgenden Bücher können Sie bei uns gegen eine Spende telefonisch 06151-23120, per Fax 06151-293414 oder per E-Mail bestellen. (Spendenkonto für Writers in Prison: Nr. 130 808 901, Commerzbank Darmstadt, BLZ 508 400 05, IBAN: DE05 5084 0005 0130 8089 01 BIC: COBADEFFXXX)

» Die Zeit ist ein gieriger Hund - Stimmen aus dem Exil

coverIn dieser Dokumentation werden sechs Exilautoren porträtiert und mit ihren Texten vorgestellt. Jorge Luis Arzola aus Kuba, Sergej Solowkin aus Rußland, Claudia Anthony aus Sierra Leone, Faraj Sarkohi aus dem Iran, Hamid Skif aus Algerien und Mainat Kourbanova aus Tschetschenien schreiben auf ganz unterschiedliche Weise über ihre Heimatländer und geben damit dem Leser einen Einblick in ihren Kulturkreis, aus dem sie vertrieben wurden.

Wer sich zudem über das Writers-in-Exile-Programm und die Geschichte des deutschen P.E.N.-Zentrums informieren möchte, der sollte sich das 136 Seiten starke Buch bestellen.

» Für die Freiheit des Wortes 1

coverJährlich vergibt das P.E.N.-Zentrum Deutschland im Rahmen einer Writers in Prison-Veranstaltung die Hermann-Kesten-Medaille an Persönlichkeiten, die sich durch ihren Einsatz für verfolgte Autoren ausgezeichnet haben. Im November 2000 wurde sie an den kroatischen Verleger Nenad Popovic verliehen. Diese Dokumentation erinnert an die Preisverleihung: Mit Texten von Karin Clark, Nenad Popovic, SAID, Ruth Wagner, Peter Waterhouse.

» Für die Freiheit des Wortes 2

coverIm November 2002 verlieh das P.E.N.-Zentrum Deutschland gemeinsam mit dem Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst die Hermann-Kesten-Medaille an die Palästinenserin Sumaya Farhat-Naser und die Israelin Gila Svirsky. Neben der Laudatio von Uri Avnery finden Sie in der Broschüre unter anderem auch weitere Texte der beiden Preisträgerinnen sowie alle Reden.

» Für die Freiheit des Wortes 3

cover "Anna Politkovskaja schreibt nicht nur das Unglück der Tschetschenen. Sie wehrt sich auch gegen das russische Unglück - die Entgleisung der jungen russischen Demokratie. Annas mutige Stimme lässt uns das andere Russland hören." Damit schließt die Laudatio des ZDF-Korrespondenten Dirk Sager auf die Preisträgerin der Hermann-Kesten-Medaille 2003. Die vollständige Laudatio, die Dankesrede von Anna Politkovskaja sowie Auszüge aus ihrem Buch "Tschetschenien. Die Wahrheit über den Krieg", alle Ansprachen und Berichte anlässlich der Preisverleihung sowie ein aktuelles Stimmungsbild des derzeitigen Russlands von Dirk Sager sind in der vorliegenden Broschüre nachzulesen.

» Für die Freiheit des Wortes 4

Für die Freiheit des Wortes 4"Neonazis bekämpft man nicht durch Exorzismus, sondern im öffentlichen Raum". So beginnt die Laudatio von Dr. Heribert Prantl (Süddeutsche Zeitung) auf den Preisträger der Hermann Kesten-Medaille 2004, der Bürgerinitiative "Bunt statt Braun" aus dem mecklenburg-vorpommerschen Anklam.

In nicht wenigen Gemeinden der Region hat die starke Präsenz rechtsradikaler Gruppen zu einer beklemmenden Situation der Angst und des Schweigens geführt. Viele Bürger wagen es nicht mehr, ihre Meinung frei in der Öffentlichkeit zu äußern. Diesem Zustand versucht diese Initiative zu begegnen, indem sie in die Schulen, die Jugendtreffs und in die Vereine geht und dort eine Kultur der gewaltfreien argumentativen Auseinandersetzung vorlebt.

Die Broschüre enthält neben allen Reden auch Texte rund um das Thema Rechtsradikalismus, beispielsweise einen Beitrag von Bernhard Pörksen über das Vokabular der Rechtsextremen.

» Texthefte zum Internationalen P.E.N. Kongress 2006

Zu drei Veranstaltungen des Internationalen PEN-Kongresses in Berlin sind mehrsprachige Texthefte erschienen:

Textheft zum Internationalen PEN-Kongress 2006 Literatur der Welt

Mit Texten von Carmen Boullosa, Bei Dao, Drago Jancar, Viktor Jerofejew, A.L. Kennedy, Péter Nádas, Jean Rouaud und Ljudmila Ulitzkaja.

Textheft zum Internationalen PEN-Kongress 2006 Nachmittag der Dichter – L'après-midi des poètes

Mit Texten von Duo Duo, Anna Enquist, Katarina Frostenson, Asher Reich, Tomaz Šalamun und Adam Zagajewski.

Textheft zum Internationalen PEN-Kongress 2006 Schreiben in friedloser Welt. Essays und Diskussionen.

Mit Texten von Bora Cosic, Nadine Gordimer, Norman Manea, Patrice Nganang, Sergio Ramírez, Shi Ming, Haroon Siddiqui, Hamid Skif, Johano Strasser und Dubravka Ugrešic.

Textheft zum Internationalen PEN-Kongress 2006 Schreiben in friedloser Welt. Reden und Essays.

Mit der Rede von Bundespräsident Horst Köhler zur Eröffnung des Kongresses, der Rede von Nadine Gordimer im Berliner Ensemble zur afrikanischen Literatur und den Diskussionsbeiträgen anläßlich des Essay-Nachmittags "Schreiben in friedloser Welt".

 

» Literatur und die Konsequenzen der Marktwirtschaft

coverDiese Publikation dokumentiert das während der P.E.N.-Jahrestagung 2000 in Nürnberg geführte Podiumsgespräch über die Gefährdung von Literatur durch die einschneidenden Veränderungen in der Verlagslandschaft. An diesem Gespräch beteiligten sich: Jochen Jung, der ehemalige Verlagsleiter des Residenz Verlages, Katharina Raabe, die das literarische Programm des Rowohlt Berlin Verlages betreute, Carl Corino, Literaturkritiker und Redakteur des Hessischen Rundfunks, Thomas Steinfeld von der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und der Autor Ernst-Wilhelm Händler. Die Moderation übernahm Herbert Wiesner, der auch der Herausgeber dieses Bandes ist, den Sie bei uns bestellen können.

» Nekrologe 2002/2003

» Nekrologe 2003/2004

» Nekrologe 2004/2005

» Nekrologe 2005/2007

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